Copper Lick

Lina Lapelytė

19. Mär — 18. Jun 24

Grünanlagen am Kabelsteg

Copper Lick, 2024 © Foto: Studio Lina Lapelytė

Lina Lapelytė schafft einen skulpturalen Hörraum, der wöchentlich durch eine Komposition von umliegenden Glockentürmen und einer Gesangsperformance aktiviert wird.

Wöchentliche Performance jeden Dienstag um 17 Uhr

 

Mit dem speziell für München konzipierten Werk „Copper Lick“ wird Lina Lapelytė einen Klangraum und Performance schaffen – ein wöchentliches Ritual, das die Schwere von Kirchenglocken und die Bedeutung der menschlichen Stimme neu gewichtet.

Mit einer Komposition für Münchner Kirchenglocken konzipiert Lapelytė zusammen mit Mantas Peteraitis Architecture Studio einen neuen öffentlichen Platz der Stadt. Zusammen mit einer temporären physischen Skulptur in den Isarauen, die wöchentlich bei einer Gesangsperformance aktiviert wird, entsteht ein Ort, der für 90 Tage zu einem Treffpunkt für Passant*innen wird, zum Hörpunkt, Verstärker und Klangspiegel der akustischen Stadtlandschaft. Im Zusammenspiel von Stadtglocken und Live-Performance stellt Lapelytė die Glockenklänge der Zerbrechlichkeit der menschlichen Stimme gegenüber. Es entsteht ein temporäres Spiel mit Materialität, Raum und Ritualen des Zusammenkommens und Zuhörens.

Mitwirkende
Künstlerin: Lina Lapelytė // Architekt: Mantas Peteraitis Architecture Studio // Produktion: Sara
Mack I freispiel Kulturagentur // Assistenz München: Nora Giersiepen // Kommunikation: Claudia
Illi, Valentina Toso // Wissenschaftliche Mitarbeit: Agnė Kuprytė, Ieva Gudaitytė, Povilas Gumbis,
Liam Murtaugh

Teilnehmende Kirchen
Münchner Dom // St. Lukas // St. Maximilian // St. Nikolai am Gasteig // Loretokapelle am Gasteig
// St. Johann Baptist

Glocken Aktivatoren
Gerhard Kollmer, Markus Meyer, Johann Wunderer

Lina Lapelytė, geboren 1984 in Kaunas, Litauen, lebt und arbeitet in London und Vilnius.

Ort

Grünanlagen am Kabelsteg

Ecke Kabelsteg / Meillerweg / Zellstraße
81667 München