Die künstlerische Arbeit aus Bronze setzt sich aus mehreren organisch geformten Scheiben mit Lebensringen zusammen. Jede Scheibe steht für eine Person und ihre Geschichte, für Menschen, die unter kolonialen Strukturen und Verbrechen gelitten haben:
Cula, Akafede Dalle, „Miranha“ und „Juri“
Vor Ort können Sie einen QR-Code scannen, um eine digitale Ebene des Kunstwerks zu entdecken. Dort können Sie vertiefende Informationen zu den Personen erkunden. Mit eingesprochenen Textbeiträgen und Augmented-Reality-Skulpturen thematisiert der Künstler eine spekulative Zukunft der betroffenen Menschen.
Die Skulptur „Living Layers“ entstand als Ergebnis des Projekts „Sensing Sites“, das aus einer breiten zivilgesellschaftlichen Initiative hervorging und von einer Vielzahl kolonialkritischer Akteur*innen getragen wird, die koloniale Verbrechen aufarbeiten.
Das Projekt ist mit Unterstützung von Public History München sowie Public Art München im Kulturreferat der Landeshauptstadt München realisiert worden.
Nando Nkrumah ist ein bildender Künstler und erschafft in seiner Praxis sowohl Gemälde und Skulpturen als auch digitale Werke, die sich mit dem Empowerment und der Befreiung von postkolonialen Strukturen beschäftigen. Durch die Anwendung digitaler Techniken wie Augmented Reality transformiert er öffentliche Orte und Institutionen, um Räume zu erschließen und Machtverhältnisse neu zu verhandeln.