Aufnahme einer Videoprojektion auf Leinwand in einem Ausstellungsraum. Das Video zeigt eine winterliche Wasserlandschaft: Große Eis- und Schneemassen treiben auf einer vereisten Wasserfläche unter einem grauen, nebligen Himmel.

Flussabwärts denken, 2026 © Foto: Stefanie Zoche

Walk "Flussabwärts denken - Ufer"

Das Ufer ist Inbegriff von Vielfalt, Resonanzraum der Begegnung. Ufer verkünden uns die Gegenwart von Wasser. Ohne Ufer kein Land, kein Fluss ohne Ufer. Das Ufer ist ein spezifisches Ökosystem, eine bedrohte Region, eine vernachlässigte Zone. Welche Narrative versperren uns die Sicht auf unbekannte Ufer? Und wie entstand überhaupt der fruchtbare Boden, der uns ernährt?

Mit diesen Fragen betreten Anita Idel und Torsten Schäfer die Szene. Sie, Agrarexpertin und Mediatorin zwischen Wasser, Boden, Mensch und Tier, spricht über Koevolution zwischen großen Grasfressern und Gräsern sowie über die Bedeutung der Mikroorganismen im Speichel der Kuh für die Humusbildung; er, Wildnispädagoge und Professor für Journalismus, erzählt vom Waldbewohner Lachs und Flüssen als lebendigen Wesen.

Treffpunkt: Südlich der Braunauer Eisenbahnbrücke

Bei Regen finden die Veranstaltungen unter der Wittelsbacher Brücke statt. Dies wird am Tag der Veranstaltung hier veröffentlicht.