Munich Mural, 2026 © Foto: Lee Kern

Performance "Munich Mural"

In Anspielung auf die politisch und religiös aufgeladene Geschichte der Wandmalerei hinterfragt das Projekt Munich Mural, was das Wandbild am Marienhof den Passant*innen tatsächlich vermittelt. Das 350 Meter lange Rendering kombiniert Stockfotos von fiktionalen Passant*innen mit Fotografien des Marienhofs und soll ein München der Zukunft abbilden. Doch es klaffen Leerstellen auf.

Der Munich Mural Stand bietet Audioguides und Führungen um die neue Sehenswürdigkeit an. Visuelle Nuancen werden unter eine kunstgeschichtliche Lupe genommen. Am Abend können sich Passant*innen auf MP3-Playern eine Vertonung der Lärmschutzwand anhören.

Die Performance ist Teil des Focus Year-Rahmenprogramms „Invisible City“, kuratiert von Alexandra Pirici.