Abstrakte, minimalistische Linienzeichnung in blauer Tinte auf weißem Hintergrund

The Conference of the Birds (in the 21st century), 2026 © Foto: Noemi Calzavara

Performance "The Conference of the Birds"

Die Intervention „The Conference of the Birds (in the 21st Century)“ verwandelt die menschliche Form in eine modulare Architektur aus Ästen, Flügeln und blühender Flora, während sich die Teilnehmenden versammeln, um eine lebende Skulptur zu verkörpern. Indem sie den „mikroskopischen Mut“ würdigt, der sich hinter organischer Eleganz verbirgt, entfaltet sich das Werk durch eine Praxis des Werdens: einen schwebenden Moment des Schlüpfens, in dem ineinander verschlungene Hände von einer schützenden Umhüllung in die kollektive Bewegung des Fluges übergehen. Zugehörigkeit wird nicht als statischer Zustand verstanden, sondern als rhythmischer Dialog zwischen Sicherheit und Befreiung.

Dieser Akt dient als gesellschaftliche Reflexion darüber, wie wir gleichzeitig ein „Ort“ für andere und eine „Handlung“ in uns selbst sein können. Der Titel bezieht sich auf das persische Gedicht von Farid ud-Din Attar aus dem 12. Jahrhundert; so wie in dem Gedicht, in dem Vögel entdecken, dass die Führung, die sie suchen, ihre eigene kollektive Kraft ist, spiegelt das Werk diese Stärke den Teilnehmenden wider. Es ist eine Hymne an den Alltag und eine Einladung, den Blick nach oben zu richten und Zuflucht im grenzenlosen Raum über dem städtischen Lärm zu finden.